Spielgemeinschaft Ruwertal 1925 e.V.
Spielgemeinschaft Ruwertal 1925 e.V.

CHRONIK DER SPIELGEMEINSCHAFT RUWERTAL 1925 E.V.

1. Mannschaft 2005/2006

 

 

In der Saison 2005/2006 gelang endlich der 1. Mannschaft die Meisterschaft in der C-Liga Mosel/Hochwald und den damit verbundene Aufstieg in die B-Liga des Fussballkreises Trier - Saarburg. Nach vielen Jahren der Erfolgslosigkeit konnte der Verein mit seinem Trainer Marco Justinger endlich einmal wieder ein Erfolgserlebnis feiern.

Aufstieg in die B-Jugend Bezirksliga

Desweiteren konnte man auch in der Jugendabteilung des Vereins endlich auch einmal die Früchte für eine immer währende sehr gute Jugendarbeit ernten.


Harald Herres und Jan Stoffels wurden wieder erwartend mit unserer B- Jugend Kreismeister des Kreises Trier - Saarburg und stiegen somit in die B-Jugend Bezirksliga auf. 

Auch die beiden E-Jugendmannschaften der SG Ruwertal konnten die Staffelmeisterschaft in Ihren Staffeln erringen.

Die E-Jugendmannschaft der JSG Ruwertal verbuchte im Jahr der Fussballweltmeisterschaft 2006 ebenfalls eine herrausragende Leistung. Bei der vom Land Rheinland-Pfalz organisierte Mini - WM 2006 erreichte man die Endrunde in Speyer gemeinsam mit namhaften Mannschaften wie z.B. 1. FC Kaiserslautern und der FSV Mainz 05.          

Im Jahr 2006 verstarb das älteste Mitglied und Ehrenvorsitzender der Spielgemeinschaft Ruwertal, Herr Dr. med. Heiser. Herr Heiser war einer der Gründungsmitglieder des SV Waldrach und jahrelang deren 1. Vorsitzender.

 

 

Die LOTTO-ELF KOMMT NACH WALDRACH

 

 

Ein großes Ereignis in der über 75-jährigen Geschichte der SG Ruwertal war das Benefizspiel
der Prominentenmannschaft "LOTTO - Elf" gegen die Ü-40 Mannschaft der SG Ruwertal am 01. Juni 2007 auf der Sportanlage in Waldrach.
So prominente Namen wie Wolfgang Overath, Horst Eckel, Wolfgang Kleff, Holger Fach und viele andere spielten an diesem Tag für einen caritativen Zweck.
Die Einnahmen dieses Spieles können zwar der Familie nicht über den Verlust, des unserem Vereines sehr verbundenen Familienvaters aus Waldrach hinweghelfen, doch diese Veranstaltung sollte ein Zeichen der Verbundenheit der Spielgemeinschaft Ruwertal mit der Familie und deren Angehörigen sein.

 

Der Verein wird seinem all zu früh verstorbenen und sehr geschätzten Mitglied für immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Nach insgesamt über zehn Jahre zähem Ringen wahr es endlich soweit. Der fast nicht mehr bespielbare Hartplatz in Kasel konnte 2008 zu einem Rasenplatz umgebaut werden. Mit Hilfe der Gemeinde Kasel mit 40.000 € und auch den Ortsgemeinden Waldrach und Mertesdorf mit jeweils 10.000 € wurde der 2. Bauabschnitt endlich begonnen.
     

Die Fa. Müller aus St. Wendel im Saarland baute den Hartplatz in einer Bauzeit von fast drei Monaten zu einem Rasenplatz um. Unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Ernst Willems wurde der Platz mit viel Eigenleistung und zahlreichen Helferstunden in einen Rasenplatz umgewandelt.

 

Ohne den Verein, der mit insgesamt ca. 30.000 € Eigenleistung an diesem Projekt beteiligt war und ohne die dazugehörigen Förderbeträge der Sportverbände hätte man zum heutigen Zeitpunkt immer noch keinen Rasenplatz.
     
Allen Helfern möchte der Verein an dieser Stelle noch einmal "Danke" sagen. Ein lang gehegter Wunsch wurde wirklich wahr. 

Helfer beim Umbau des Hartplatzes in Kasel zu einem Rasenplatz
1. Mannschaft 2009/2010

 

 

Unsere 1. Mannschaft wurde in der Saison 2009/2010 Meister in der B-Liga Hochwald Mosel und konnte so nach vielen Jahren nochmals in die A-Liga Trier-Saarburg aufsteigen. Dieser große sportliche Erfolg war dem damaligen Trainer und ehemaligen Spieler Dieter "Muggi" Lauterbach zu verdanken.  

Am 10.11.2011 fand auf dem Rasenplatz in Kasel das "sportliche Ereignis" des Jahrzehnts im Unteren Ruwertal statt. Der Traditionsclub 1. FC Kaiserslautern bestritt ein Testspiel gegen die Nationalelf Luxemburgs.

 

Innerhalb von insgesamt zwei Wochen musste der Verein dieses Großereignis organisiert haben. Es blieb also nicht viel Zeit...

 

Man sieht, wenn alle Vereinsmitglieder im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zusammenstehen, ist es möglich in kurzer Zeit eine tolle Organisation und einen guten Ablauf eines solchen Großereignisses zu ermöglichen.

 

Wir danken dem Vorstand, dem Organisationsteam, der Feuerwehr Kasel, der Ortsgemeinde Kasel und den vielen Helfern des Vereins für die vorbildliche Mithilfe. Ohne diese Hilfe hätte man dieses Event nicht stemmen können.         

Testspiel 1.FCK - Nationalmannschaft Luxemburg

 

Bundesliga hautnah: 1. FC Kaiserslautern vor 1400 Zuschauern in Kasel gegen Luxemburger A-Nationalelf - "Ein perfekter Rahmen"

 

 

 „Ist das wirklich erste Liga?“ Etwas ungläubig blickte ein F-Junior der SG Ruwertal am Donnerstag Abend gegen 17.45 Uhr auf das Spielfeld der Kaseler Sportanlage, wo sich die Bundesligaprofis des 1. FC Kaiserslautern warm machten für das Testmatch gegen die Luxemburger A-Nationalelf, das gut 20 Minuten später von Bundesliga-Schiedsrichter Christian Dingert aus Thallichtenberg angepfiffen werden sollte – leichtverspätet, weil der Bus der Luxemburger im Stau steckte.


Hand in Hand mit den Roten Teufel und den Kickern aus dem Großherzogtum durften die Ruwertaler F-Junioren das Spielfeld vor 1400 Zuschauern in der ausverkauften „Ernst-Willems-Arena“ betreten und waren so besonders nah an Christian Tiffert & Co. dran. Dass der FCK am Ende hoch verdient mit 2:0 gewann (Tore: Olcay Sahan, 35., und Adam Nemec, 52.) war für viele fast nur Nebensache. Mindestens genauso wichtig wie der flotte Auftritt der Roten Teufel, die aufgrund vieler Chancen weitaus höher hätten gewinnen können, ja müssen, war das organisatorische Drumherum, das die „Macher“ der SG Ruwertal vor eine große Herausforderung gestellt hatte – die sie unterm Strich trotz zahlreicher Vorgaben von Polizei-Seite mit Bravour meistern sollten. 150 Helfer waren aktiv, um als Ordner, im Catering, in der Gäste- und der Pressebetreuung ihren Dienst zu verrichten.

 

Im Vorfeld hatte es unzählige Treffen und Besprechungen gegeben und wurden ausgeklügelte Park- und Einbahnstraßensysteme im engen und aktuell von etlichen Baustellen übersäten Kasel entwickelt. Erst am 27. Oktober hatte die SGR den Zuschlag der Lauterer erhalten. Zustande gekommen war das Match auch, weil sich FCK-Teammanager Roger Lutz und SGVorsitzender Harald Herres kennen.                                                     

2000 ehrenamtliche Arbeitsstunden rund um die Sportanlage und viele spontane Unterstützungszusagen von Sponsoren halfen unterm Strich mit zum Gelingen der Veranstaltung. 2000 Euro hatte die SG im Vorfeld für Sicherheitsvorkehrungen (zum Beispiel musste auch professionelle Security engagiert werden) aufgebracht. Die Einnahmen aus Catering und Werbung dürften nun ein kleines Plus bringen, während der FCK wie vereinbart den Großteil der Eintrittsgelder als Gage erhielt und damit den Organisatoren entgegen kam, tritt man sonst in aller Regel für eine (höhere) Fix-Summe an. 

 

„Der Rahmen hat gepasst“, befand hinterher auch FCK-Cheftrainer Marco Kurz, der in der Startformation der ersten Hälfte nicht weniger als acht Akteure aufbot, die fünf Tage zuvor in der Bundesliga ein 1:1 bei der TSG Hoffenheim geholt hatten. Für die Nationalspieler Kevin Trapp, Kostas Fortounis und Dorge Kouemaha standen Marco Knaller, Richard Sukuta-Pasu und Itay Shechter in der Anfangsformation. Um auch am bundesligafreien Länderspielwochenende im Rhythmus zu bleiben, reiste der komplette Kader mit ins Ruwertal. Lediglich die Nationalspieler sowie die angeschlagenen Tobias Sippel und Jan Simunek blieben zu Hause. Mathias Abel war zwar vor Ort, stand aber aufgrund einer Zerrung nicht im Kader.

Der Rasen genügte den hohen Ansprüchen der Profis voll – womit auch die akribische Arbeit von Platzwart Werner Barkwin, aber auch die des Teams um Ernst Willems Anklang fand. Lediglich das Flutlicht war etwas ungewohnt für die Profis, ist man doch in der Bundesliga weitaus höhere Lux-Zahlen gewohnt. „Das hat nicht viel ausgemacht. Weil es in der Mitte ein bisschen dunkel war, haben wir einfach mehr über die Außen gespielt“, sagte Mittelfeldspieler Oliver Kirch mit einem Augenzwinkern – wohl wissend, dass Coach Kurz dies sowieso von seinen Schützlingen gefordert hatte. Mit den vielen vergebenen Chancen wollte sich der israelische Nationalstürmer in Lauterer Reihen, Itay Shechter, hinterher nicht mehr so sehr beschäftigen. „We saved the goals fort he league“, meinte er locker.


Die Lauterer gaben sich wie Kirch und Shechter locker, erfüllten sehr bereit willig die Autogrammwünsche der jugendlichen Fans, für die die Ruwertaler eigens einen Familienblock eingerichtet hatten. Auch zu Erinnerungsfotos und zu einem kurzen Plausch mit ihren Anhängern waren die Pfälzer gerne bereit. Nicht so sehr im Fokus standen derweil die von Luc Holtz trainierten Luxemburger. Gleichwohl trugen auch die „Roten Löwen“ mit ihrem weitestgehend disziplinierten Auftritt zum Gelingen dieses Spiels bei, das SG-Vorsitzender Harald Herres im Vorfeld als „einmalige Chance und mächtige Herausforderung zugleich“ bezeichnet hatte.

 

Die SG Ruwertal präsentierte sich als sehr aufmerksamer Gastgeber und hatte an viele Details gedacht. Kein Wunder, dass die Luxemburger und die Lauterer gerne noch zum Essen blieben, wo im Sportplatzgebäude Tomate-Mozzarella-Salat, Nudeln in allen Variationen und Geschnetzeltes von Rind und Pute serviert wurde.

 

Völlig begeistert vom Event am Donnerstag zeigte sich sogar das Ruwertaler Urgestein Reinhold Hermes: „So was habe ich hier noch nicht erlebt. Das war eine einmalige Sache, ein perfekter Rahmen. Großes Lob an die Organisatoren.“ Auch Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Ewald war angetan und hob besonders das gute Miteinander im Vorfeld heraus: „Auch die Baufirmen hatten großen Anteil am Gelingen. Sie haben hier in den letzten Tagen einige Straßen-Baustellen im Ort deutlich voran bringen können. Sonst wäre das Spiel sicher nicht durchführbar gewesen.“  

 

1. FC Kaiserslautern 1. Halbzeit: Knaller – Dick, Amedick, Rodnei, Bugera – Sahan, De Wit, Tiffert, Kirch, Sukuta-Pasu – Shechter 1. FC Kaiserslautern 2. Halbzeit: Knaller (Müller, 75.) – Orban, Lucas, Rodnei, Jessen – Vermouth, Bilek, Linsmayer, Walch – Micanski, Nemec Luxemburg: Joubert – De Sousa (Kitenge, 70.), Bukvic, Hoffmann,  Jänisch  - Gerson (Collette, 53.), Payal, Peters, Jans (Malget, 45.), Mutsch – Joachim  (Deville, 59.)



Ausrüster der Spielgemeinschaft Ruwertal 1925 e.V.

nächstes Spiel SGR I:


Saison - 2017/18 -
Meisterschaftsspiel
Bezirksliga West
Sonntag, den 22.10.2017
14:30 Uhr
Rasenplatz Kasel



SG Ruwertal I

:

SG Arzfeld/D. I




nächstes Spiel SGR II:


Saison - 2017/18 -
B-Liga Mosel/Hochwald
Sonntag, den 22.10.2017
Meisterschaftsspiel
12:30 Uhr
Rasenplatz Kasel


SG Ruwertal II

:

SV Kell I





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